Klassenfahrten und Studienreisen nach Prag 



Prag für Musikliebhaber

Bedrich Smetana

Prag für  Musikliebhaber
Bedrich Smetana

Bedrich Smetana wurde am 2.März 1824 in Leitomischl geboren. Schon als sechsjähriges Kind trat er öffentlich auf und versetzte sein Publikum mit seinem Klavierspiel in Erstauen. In dieser Zeit begann er auch mit dem Komponieren. Erst im Jahre 1866, nach dem Erfolg der Opern „Die Brandenburger in Böhmen“ und „Die verkaufte Braut“ wurde er Dirigent des Theaters. Im Jahre 1874 erkrankte er jedoch an einer ersten Nervenkrankheit, die zur Taubheit führte.

Aus seinem Werk-Opern: Die Brandenburger in Böhmen, Die verkaufte Braut, Dalibor, Libusa, Zwei Witwen, Der Kuss, Das Geheimnis, Die Teufelswand, Fragment.

Antonin Dvorak

Antonin Dvorak wurde am 8.September 1841 in Nelahozeves geboren, gestorben am 1.Mai 1904 in Prag.

In seinem Werk verband es Einflüsse von Klassik und Romantik mit Elementen der Volksmusik. Während er sich in seinen frühen Jahren an Mozart und Beethoven orientierte, suchte er erst 1873 seinen eigenen nationalen Stil. Zu Dvoraks Hauptwerken gehören seine neun Sinfonien (darunter am bekanntesten die Nr.9, Aus der neuen Welt), das Cellokonzert h-Moll op.104, Oratorien mit großer Suggestivkraft, wie Requiem, die sechzehn slawischen Tänze und die Oper Rusalka.

Bertramka (Mozart-Museum)

Ehemalige Villa der Opersängerin Josefina Duskova, in der Mozart zwischen 1787 und 1791 häufig zu Gast war und die Ouvertüre zu „Don Giovanni“ schrieb. Zu sehen sind Mozarts Schlaf- und Arbeitszimmer, Originalpartituren und Briefe. Höhepunkte sind ein Hammerklavier des Meisters sowie 13 Haare von Mozarts genialem Kopf. Die Schaubilder zu Leben und Werk des Komponisten sind laut Gästebuch besser als Ausstellungen in anderen Mozart-Kultstätten. Die Mozartbüste im Garten stammt vom tschechischen Bildhauer Seidan. In der Villa Bertramka werden auch klassische Konzerte veranstaltet.

Rudolfinum

Im Rudolfinum (1876-1884) darf eine Huldigung an das zweite tschechische Musikgenie nicht fehlen. Im Haus der Künstler – wie der Neorenaissancebau mit offiziellem Beinamen heißt – führt eine eindrucksvolle Säulenhalle zum Dvorak-Konzertsaal. Am Entwurf der Architekten Josef Schulz und Josef Zitek ist außerdem die mondäne Freitreppe bemerkenswert. Das nicht nach dem Kaiser, sondern dem späteren Kronprinzen Rudolf benannte Haus, das von Antonin Dvorak feierlich eröffnet worden war, beherbergte auch kurze Zeit das Parlament.

Repräsentationshaus

Das atemberaubende Beispiel tschechischer Sezessionsarchitektur wäre ohne den Wechsel des Amtssitzes von König Vladislav kaum gebaut worden. Auf dem ehemaligen Königshof, der weitgehend brachlag, entstand das Repräsentationshaus (1906-1911) mit dem halbkreisförmigen Mosaik „Huldigung für Prag“ von Karel Spillar über dem Haupteingang. Im Smetana- Konzertsaal gastiert alljährlich das renommierte Musikfestival „Prager Frühling“. Außerdem befinden sich im Repre, wie das Repräsentationshaus im Sprachgebrauch der Prager heißt, noch fünf weitere Säle, ein Cafe und zwei Restaurants.

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